# ProxUI Multi-Tenant-Konsole fuer Proxmox auf Basis von Go, Supabase Postgres/Auth, Redis/asynq und React. ## Architektur - `backend/`: HTTP-API, Auth/JWT-Validierung, RBAC, DB-Zugriff und Proxmox-Orchestrierung - `worker/`: asynchrone Jobs fuer Proxmox-Tasks, Reconciliation und Cleanup - `console-proxy/`: Websocket-Proxy fuer noVNC/xterm.js ohne direkte Proxmox-Verbindung im Browser - `platform/`: gemeinsame Go-Bausteine fuer Konfiguration, Logging und spaetere Querschnittsfunktionen - `frontend/`: React/TypeScript/Vite-App fuer Kunden- und Admin-Workflows - `migrations/`: versionierte SQL-Migrationen - `deploy/`: lokale und spaetere Deployment-Artefakte ## Lokales Setup 1. Go >= 1.22 installieren. 2. Node.js >= 20 und npm installieren. 3. Docker Desktop oder kompatible Docker Engine installieren. 4. `.env.example` nach `.env` kopieren und lokale Werte setzen. 5. Abhaengigkeiten installieren: `npm install --prefix frontend`. 6. Go-Abhaengigkeiten installieren: `go work sync`. 7. Lokale Infrastruktur starten: `make dev`. 8. Migrationen ausfuehren: `make migrate`. 9. Backend starten: `go run ./backend/cmd/api`. 10. Console-Proxy starten: `go run ./console-proxy/cmd/console-proxy`. 11. Frontend starten: `npm run dev --prefix frontend`. Supabase self-hosted liegt unter `deploy/supabase/`. Die lokale `deploy/supabase/.env` wird aus der offiziellen Vorlage erzeugt und nicht committed. Fuer App-`.env` die Werte `POSTGRES_PASSWORD`, `ANON_KEY` und `SERVICE_ROLE_KEY` aus `deploy/supabase/.env` uebernehmen. Migrationen nutzen `MIGRATE_DATABASE_URL`, falls gesetzt. Andernfalls wird `DATABASE_DIRECT_URL` aus `.env` oder eine lokale Supavisor-URL aus `deploy/supabase/.env` verwendet. Das Backend validiert Supabase-JWTs ueber `SUPABASE_JWKS_URL` und `SUPABASE_ISSUER`. Fuer das lokale Self-Hosted-Setup mit leerem JWKS wird zusaetzlich `SUPABASE_JWT_SECRET` als HS256-Fallback genutzt. Beim ersten authentifizierten Request synchronisiert das Backend den Supabase-User lazy nach `public.profiles`. Cluster-Tokens werden mit AES-256-GCM verschluesselt. `MASTER_KEY_BASE64` muss ein base64-kodierter 32-Byte-Key sein, zum Beispiel erzeugt mit `openssl rand -base64 32`. Ohne gueltigen Master-Key bricht der Backend-Start ab. Das Cluster-Repository speichert Proxmox-Token-Secrets nur als Ciphertext in `public.clusters.encrypted_token`. Entschluesselte Tokens bleiben interne Runtime-Daten und werden nicht in API-DTOs dokumentiert. Der Proxmox-Client nutzt HTTPS mit normaler Zertifikatsvalidierung plus SHA-256-Fingerprint-Pinning gegen `clusters.tls_fingerprint`. Proxmox-Token werden nur als `PVEAPIToken==` Header an Proxmox gesendet. Interne Cluster-Admin-Routen unter `/internal/clusters` sind nicht tenant-gebunden. Sie erfordern den Header `X-ProxUI-Operator-Token` mit `OPERATOR_TOKEN` und die isolierte Rolle `operator`; Responses enthalten nie `token_secret`. Der Worker nutzt `asynq` gegen `REDIS_ADDR`, pingt beim Start dieselbe Supabase-DB ueber `DATABASE_URL` und registriert aktuell den Dummy-Job `proxui.dummy` als Smoke-Test fuer die Queue-Verarbeitung. Lokale Dienste: - Supabase API Gateway: `http://localhost:8000` - Supabase Studio: `http://localhost:8000/project/default` - Supavisor Session Pooler: `localhost:5432` - Supavisor Transaction Pooler: `localhost:6543` Aktuelle Targets: - `make test`: Go-Tests - `make build`: Go-Builds - `make frontend-build`: Frontend-Production-Build - `make lint`: Go Vet und Frontend-ESLint - `make verify`: Lint, Tests und Builds - `make dev-down`: Supabase-Stack stoppen - `make dev-logs`: Supabase-Logs verfolgen - `make migrate`: Migrationen auf den aktuellen Stand bringen - `make migrate-down`: letzte Migration zurueckrollen - `make migrate-version`: aktuelle Migrationsversion anzeigen Worker-Jobs: - `proxui.dummy`: Dummy-Job mit Payload `{"message":"..."}` fuer Smoke-Tests der asynq-Verarbeitung - `proxmox.task.poll`: Pollt einen Proxmox-UPID, setzt VM-Status auf Erfolgs- oder Fehlerstatus und schreibt Audit-Metadaten. Die echte Cluster-Client-Aufloesung wird im naechsten Integrationsschritt angeschlossen. Backend-Endpunkte: - `GET /healthz`: oeffentlicher Healthcheck - `GET /me`: geschuetzt, synchronisiert `profiles` und gibt den authentifizierten Principal aus dem JWT zurueck - `GET /tenants/{tenantID}/membership`: geschuetzt, synchronisiert `profiles`, prueft Tenant-Mitgliedschaft und gibt Rolle/Tenant zurueck - `POST /internal/clusters`: intern, legt Cluster an und speichert Token verschluesselt - `PUT /internal/clusters/{clusterID}`: intern, aktualisiert Cluster und rotiert Token - `PATCH /internal/clusters/{clusterID}/status`: intern, setzt Cluster-Status Tenant-gescoped Backend-Routen laufen ueber JWT-Auth, Profil-Sync, Membership-Resolver und deklarative RBAC-Pruefung. Frontend-Prototyp: - Supabase Login/Registrierung ueber `VITE_SUPABASE_URL` und `VITE_SUPABASE_ANON_KEY` - Backend-Profilcheck ueber `GET /me` - Platzhalter-Ansichten fuer Projekte, VMs, SSH-Keys, Audit und Konsole ## CI Forgejo Actions laufen unter `.forgejo/workflows/ci.yml`. - `verify`: installiert Go/Node-Abhaengigkeiten und fuehrt `make verify` aus. - `secret-scan`: fuehrt `zricethezav/gitleaks:v8.28.0` mit `.gitleaks.toml` aus. Die Konfiguration erlaubt nur dokumentierte Beispielwerte aus den offiziellen Supabase-Upstream-Dateien. ## Sicherheitsregeln - Nur Backend, Worker und Console-Proxy sprechen mit Proxmox. - Proxmox-Tokens werden nie im Frontend sichtbar und nie unverschluesselt gespeichert. - Tenant-bezogene Queries muessen immer tenant-gefiltert sein. - Secrets gehoeren in `.env` oder einen Secret-Manager, nie ins Repo.